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  • KinderoptometrieLudwig SehzentrumWissen kommt durch die Augen in den Kopf!

  • „Fast alles, was wir wissen, kommt durch die Augen in den Kopf!“

    Ihr Kind ist von Natur aus sehr wissbegierig und schätzt es sehr, wenn das Lernen möglichst leicht und unbeschwert auch über die Augen erfolgen kann.

    Das Lesenlernen beginnt in einem Alter, in dem die Sehfähigkeit noch nicht voll ausgebildet ist. Defizite in der Sehentwicklung können deshalb in sehr kurzer Zeit massive Lese-Lern-Probleme erzeugen.

    Deutlich zu sehen, bedeutet noch lange nicht, richtig zu sehen. Da wir ca. 80% aller Wissensinformationen über die Augen erfassen, ist es von größter Wichtigkeit, dass diese Informationen optimal aufgenommen und weiterverarbeitet werden.
    Neueste Erfahrungen zeigen, dass Lernschwierigkeiten und Koordinationsprobleme oft durch gleichzeitige Störungen beim Sehen, Hören und Fühlen begründet sind.
  • Augenprüfung bei Kindern

    Die Sehfunktionsprüfung gibt Aufschluss über folgende Funktionen des Einzelauges sowie des Augenpaares:

      Augensteuerung
      Sicherheit in der Ausführung von Blicksprüngen
      Einstellfähigkeit auf unterschiedliche Entfernungen
      Farbsehvermögen
      Kontrastsehvermögen
      Sehqualität in Ferne und Nähe
      Räumliches Sehvermögen


    Wir vermessen die optimalen Glasstärken für Ferne und Nähe und stimmen sie auf die individuellen Sehanforderungen des Kindes ab. Sollten sich während der Untersuchung Hinweise auf Koordinationsprobleme der beiden Einzelaugen (z.B. Winkelfehlsichtigkeit) ergeben, so wird das beidäugige Sehen (Binokularsehen) mit speziell dafür entwickelten Methoden und Geräten vermessen.

    Abschließend führen wir eine mikroskopische Kontrolle der Augen durch und prüfen die Transparenz von Hornhaut und Augenlinse. Die Ergebnisse werden von uns sorgfältig für Sie dokumentiert und stehen uns bei darauf folgenden Messungen als Basis zur Verfügung. Im anschließenden Gespräch informieren wir Sie ausführlich über das Ergebnis der Sehfunktionsprüfung und beraten Sie gerne bei auftretenden Fragen rund um das Sehen Ihres Kindes.
  • Optimales Sehen

    Optimales Sehen ist die unbedingte Voraussetzung für eine altersgemäße Entwicklung Ihres Kindes.
    Bei der Sehfunktionsprüfung vermessen wir die Augen Ihres Kindes umfassend in ruhiger Atmosphäre, ungezwungen und ohne Zeitdruck. Mit unserem speziellen Kinderprüfmaterial macht es Klein und Groß sogar Spaß zu zeigen, was die Augen alles können.
  • Kinder und Sehen

    83% aller Sinnesinformationen werden über die Augen aufgenommen. Daran lässt sich leicht erkennen, welche Bedeutung gutem Sehen gerade in der kindlichen Entwicklung zukommt.
    Vom ersten Blickkontakt zum Vater oder der Mutter über das Ergreifen von Gegenständen bis hin zu Gleichgewichtsübungen beim Laufen lernen oder Roller fahren: stets ist nicht nur scharfes einäugiges Sehen, sondern auch gute Zusammenarbeit der beiden Einzelaugen gefragt!
    Sehfehler des Einzelauges, wie z.B. Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder eine Hornhautverkrümmung, können ebenso zu Unsicherheiten und verzögerter Entwicklung des Kindes führen wie Koordinationsstörungen der beiden Einzelaugen (siehe Winkelfehlsichtigkeit).
    Das Erlernen des Lesens erfordert neben ausreichender Sehschärfe exakte Blicksteuerung, um die Einzelbuchstaben und Silben optimal zu erfassen. Beim Schreiben ist das Sehen noch mehr gefordert, da auch die Koordination von Auge und Hand erfolgen muss.

    Mögliche Auffälligkeiten bei Kindergartenkindern, die durch Sehfunktionsstörungen hervorgerufen sein können Mögliche Auffälligkeiten bei Schulkindern, die durch Sehfunktionsstörungen hervorgerufen sein können

  • Eine genaue Sehschärfenprüfung sollte deshalb frühzeitig, möglichst schon im Kindergartenalter, durchgeführt werden. Nur sie gibt Hinweise auf eine eventuell vorliegende Fehlsichtigkeit. Wir vermessen die Augen Ihres Kindes in ruhiger Atmosphäre, ungezwungen und ohne Zeitdruck. Mit unserem speziellen Kinderprüfmaterial macht es Klein und Groß sogar Spaß zu zeigen, was die Augen alles können!

    Empfehlung:
 Eine Überprüfung der Augengesundheit sollte auf jeden Fall im Laufe des ersten Lebensjahres durch den Augenarzt erfolgen!
  • Lernschwierigkeiten

    Neueste Erfahrungen zeigen, dass Lernschwierigkeiten und Koordinationsprobleme oft durch gleichzeitige Störungen beim Sehen, Hören und Fühlen begründet sind.
    Deutlich zu sehen, bedeutet noch lange nicht, richtig zu sehen. Da wir ca. 80% aller Wissensinformationen über die Augen erfassen, ist es von größter Wichtigkeit, dass diese Informationen optimal aufgenommen und weiterverarbeitet werden.
    Das Lesen ist der Hauptlieferant für Wissen. Das Meiste, was Kinder nach und nach lernen und als Wissen abspeichern, nehmen sie durch das Lesen auf oder vertiefen es damit.
    Das Lesenlernen beginnt in einem Alter, in dem die Sehfähigkeit noch nicht voll ausgebildet ist. Defizite in der Sehentwicklung können deshalb in sehr kurzer Zeit massive Lese-Lern-Probleme erzeugen.

  • Visuelle Wahrnehmungsstörungen

    Man kann das Sehen in vier Teilbereiche aufgliedern und in jedem dieser Bereiche gibt es Möglichkeiten von Störungen:

    Augenbewegungen
    Folgebewegungen der Augen und Blicksprünge sind die motorische Basis für das Erlernen von Lesen und Schreiben. Beim größten Teil der Kinder mit Lese-Rechtschreib-Problemen finden sich Mängel im Bewegungsfluss der Augen und eine schlechte „Trefferquote“ bei den Blicksprüngen. So wird das „Springen der Augen“ beim Abschreiben von der Tafel zur Irrfahrt.

    Winkeleinstellungen
    Das Einstellen der Augen auf einen bestimmten Winkel (Vergenz) ist erforderlich, um im jeweiligen Abstand einfach zu sehen. Ist diese Einstellung zu langsam oder zu ungenau, so rutschen einzelne Buchstaben oder Wörter durcheinander oder werden zeitweise doppelt gesehen. Die Konzentration wird dabei in extremer Weise belastet.
    Eine relativ gleichbleibende Abweichung des Einstellwinkels nennt man Winkelfehlsichtigkeit – sie kann auch mit einer prismatischen Brille korrigiert werden.

    Scharfstellen
    Das Scharfstellen der Augen (Akkommodation) auf eine bestimmte Distanz ermöglicht erst die Erkennbarkeit von Schrift und Bild. Ist die Einstellung zu langsam oder wechselt sie ständig, so erscheint ein Text immer wieder unscharf und die Erkennbarkeit lässt nach.

    Visualisation
    Sich ein Bild machen können von dem, was man sieht und es mit den anderen Sinnen verknüpfen (wie riechen, schmecken, hören), erfordert Seherfahrung, die wiederum von der Qualität vieler Lernprozesse abhängt. Ist zum Beispiel die Zuordnung der Buchstaben nach ihrer Form und ihrem Klang noch nicht erlernt (decodiert), so werden diese Buchstaben auch nicht richtig benutzt.

    Gesamtheit der visuellen Wahrnehmung
    Das eigentliche „Sehen“ ist das Ergebnis des Zusammenwirkens aller beteiligten Einzelfunktionen. Nur wenn alle Teilbereiche flüssig ineinandergreifen, besteht eine gute visuelle Leistungsfähigkeit.

  • Was ist Kinderoptometrie?

    Wie jede Wissenschaft hat auch die Optometrie ihre Spezialgebiete. Nicht jeder Optometrist kann auf allen Gebieten gleich gut sein. Es gibt Spezialisten, die sich durch besondere Ausbildung und ständige Weiterbildung auf Kontaktlinsen, auf Versorgung von Sehbehinderten/Schwachsichtigkeit und auch auf Kinderoptometrie spezialisiert haben.

    Die Kinderoptometrie befasst sich mit der Entwicklung des Sehens, ihren Abweichungen und deren Auswirkungen im täglichen Leben.
 Defizite in der Sehverarbeitung können bei Kindern Verzögerungen in vielen anderen Bereichen der Entwicklung zur Folge haben.

    Der Kinderoptometrist arbeitet in einem Netzwerk mit verschiedensten Fachpersonen anderer Disziplinen zum Wohle des Kindes zusammen z.B. Kinderärzten, Psychiatern, Neurologen, Psychologen, Logopäden, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Heilpädagogen, Lehrern und Erziehern.

    Für die Überprüfung der Sehfunktionen eines Kindes nimmt sich der Kinderoptometrist genügend Zeit und erarbeitet gemeinschaftlich mit dem Kind in angenehm ungezwungener Atmosphäre die verschiedenen Tests und resultierend daraus die Korrektionswerte.
  • Winkelfehlsichtigkeit

    Winkelfehlsichtigkeit ist eine Störung im idealen Zusammenspiel der beiden Einzelaugen.

    Die höchste Stufe der Sehqualität wird erst dann erreicht, wenn beide Augen ideal zusammenarbeiten. Dann sind beide Augen genau auf das jeweils angeblickte Objekt ausgerichtet. Ein Augenpaar, das diese Forderung ideal und ohne Anstrengung erfüllt, wird als winkelrechtsichtig bezeichnet. 
Ein winkelfehlsichtiges Augenpaar kann die Augen zwar auch genau auf das angeblickte Objekt ausrichten, muss dazu jedoch die komfortabelste Stellung der beiden Augen zueinander verlassen und die Sehachsen zum richtigen Sehen erst „ausrichten“. Das Augenpaar vermeidet dadurch Doppeltsehen, muss dafür jedoch die Augenmuskeln ständig anstrengen.

    Eine Winkelfehlsichtigkeit kann in Kombination mit Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit und/oder Hornhautverkrümmung auftreten; es gibt aber auch rein rechtsichtige, also scharf sehende Einzelaugen, die nicht ideal zusammenarbeiten und somit winkelfehlsichtig sind.

    Zur Korrektion einer Winkelfehlsichtigkeit werden Prismenbrillen getragen, die den Augen das anstrengende Ausrichten der Sehachsen abnehmen und sie entlasten.

    Wie äußert sich eine Winkelfehlsichtigkeit für den Betroffenen?
    Abhängig vom Lebensalter und den gestellten Sehanforderungen kann sich eine Winkelfehlsichtigkeit auf ganz unterschiedliche Weise bemerkbar machen. Viele Menschen sind winkelfehlsichtig, empfinden ihr Sehen aber dennoch als ungestört und haben auch sonst kein Anstrengungsgefühl. In diesen Fällen ist das Tragen einer Prismenbrille nicht erforderlich, obwohl es natürlich auch eine objektive Entlastung zur Folge hätte.

    Bei Winkelfehlsichtigen, die ihr Sehen als anstrengend empfinden und ihre Sehaufgaben nicht in zufrieden stellendem Maße erfüllen können, kann eine Prismenbrille Erleichterung bringen.

    Weiterführende Informationen zu Auffälligkeiten bei Erwachsenen finden Sie hier.

    Speziell bei Kindern ist eine gute Sehschärfe und beidäugige Zusammenarbeit enorm wichtig. Das Erlernen von Fertigkeiten wie Malen, Ausschneiden, Schreiben und Lesen und auch Geschicklichkeit bei Bewegungsabläufen hängen sehr stark von der Leistungsfähigkeit des visuellen Systems ab.
    Unter Auffälligkeiten bei Kindern finden Sie weiterführende Informationen.